
Ede erklärt: Rauchmelder
13. Februar 2026
Gemeinsamer Dienst von Jung und Alt – Kinderfeuerwehr baut Fledermauskästen
21. März 2026
Die Gemeindefeuerwehr Edewecht startet erneut mit der modularen Grundlagenausbildung für ihre Einsatzkräfte. An zwei Samstagen – jeweils einer im Februar und einer im März – absolvieren Feuerwehrangehörige ohne feuerwehrtechnische Vorbildung die Ausbildung zur Qualifikationsstufe „Einsatzfähigkeit“. Insgesamt nehmen 17 Feuerwehrmitglieder aus der Gemeinde Edewecht, der Gemeinde Wiefelstede und der Stadt Westerstede an der Ausbildung teil.
An diesen Ausbildungstagen werden grundlegende Themen behandelt, darunter Aufbau und Organisation der Feuerwehr, Unfallversicherung, persönliche Schutzausrüstung, Rettungsgeräte (Knoten und Stiche, Leitern sowie weitere Hilfsmittel), physische und psychische Belastungen im Einsatz, Löschgeräte, Schläuche und Armaturen, Geräte der einfachen technischen Hilfeleistung, Beleuchtungs- und Warneinrichtungen, theoretische Fahrzeugkunde sowie das richtige Verhalten bei Gefahrenlagen. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein bereits absolvierter Erste-Hilfe-Kurs. Den Abschluss bildet eine Prüfung in Form eines Fachgesprächs mit praktischen Anteilen. Nach erfolgreichem Bestehen dürfen die Teilnehmenden an Einsätzen ihrer jeweiligen Ortsfeuerwehr mitwirken.
Im Anschluss an die beiden kompakten Ausbildungstage wird die Qualifizierung in den Ortsfeuerwehren und auf Gemeindeebene fortgesetzt. Ein weiterer Praxisblock findet auf der Technischen Zentrale in Elmendorf statt. Dort stehen unter anderem die Themen Brennen und Löschen sowie der Einsatz von Sonderfahrzeugen und Einheiten im Löschangriff auf dem Programm. Nach Abschluss aller Module gelten die Feuerwehrangehörigen als ausgebildete Truppmitglieder. Durch zusätzliche Lehrgänge kann innerhalb von drei Jahren die Qualifikation zur Truppführerin beziehungsweise zum Truppführer erreicht werden.
Die modulare Grundlagenausbildung ersetzt die bisherigen Lehrgänge Truppmann Teil 1 und 2 sowie die Truppführerausbildung beim Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz. Seit 2024 wird die Truppführerausbildung dort nicht mehr angeboten, sondern von Kommunen und Landkreisen organisiert. Zudem beinhaltet die neue Ausbildung eine grundlegende Schulung im Sprechfunk. Ein separater Sprechfunklehrgang ist künftig nur noch für weiterführende Führungsqualifikationen oder besondere Funktionen erforderlich.

