
05.09.2026 um 12:36 Uhr – F2 – Teekanne auf Herd
5. September 2026
12.09.2026 um 21:00 – Alarmierung Fachgruppe Drohne
12. September 2026Datum: 9. September 2026 um 08:00 Uhr
Alarmierungsart: Abfrage
Dauer: 4 Stunden
Einsatzart: Brandschutzerziehung
Einsatzort: Edewecht, Hauptstraße
Einheiten und Fahrzeuge:
- Ortsfeuerwehr Edewecht: MTW
Einsatzbericht:
Ein aufregender Mittwochvormittag im Kindergarten Lüttje Hus: Zwischen 8:30 und 11:30 Uhr war die Feuerwehr Edewecht zu Gast, um das Thema Brandschutz in den Mittelpunkt zu rücken. Zwei Mitglieder der Einsatzmannschaft nahmen sich viel Zeit, um mit den Mädchen und Jungen auf spielerische Weise das richtige Verhalten in Notsituationen zu üben.
Den Auftakt machte die Notrufnummer 112. Dank einer cleveren Eselsbrücke – ein Mund, eine Nase, zwei Augen – prägte sich die Zahlenkombination so schnell ein, dass schon bald alle Kinder sie fehlerfrei aufsagen konnten.
Anschließend wurde gemeinsam der Unterschied zwischen „gutem“ Feuer, wie bei einer Kerze, und „schlechtem“ Feuer, wie bei einem brennenden Baum, besprochen. Die wichtigste Erkenntnis für alle: Sobald etwas gefährlich brennt, muss umgehend die Feuerwehr verständigt werden.
Auch der praktische Spaß kam nicht zu kurz. Die Jüngsten durften mit einem Plüsch-Feuerlöscher tatkräftig ein kleines „Plüsch-Feuer“ bekämpfen.
Große Faszination löste die Schilderung eines echten Feuerwehreinsatzes aus. Vom Piepen des Melders über die rasante Fahrt zur Wache bis hin zum Anlegen der Ausrüstung wurde jeder Schritt kindgerecht erklärt. Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie die feste und schwere Schutzkleidung selbst einmal anfühlen durften.
Um mögliche Ängste vor dem schweren Atemschutzgerät zu nehmen, stellten die Feuerwehrleute dieses einfach als „Rucksack mit Taucherbrille“ vor. Sie demonstrierten auch die ungewohnten Atemgeräusche, die entstehen, wenn sie in einem verrauchten Haus nach Menschen suchen. Der entscheidende Tipp an die Kinder: Um im Ernstfall schnell gefunden zu werden, sollen sie durch lautes Rufen, Klatschen oder Trampeln auf sich aufmerksam machen.
Darüber hinaus stand das Verhalten im eigenen Haus auf dem Plan: Die Gruppe übte genau, was bei einem Brand im Kindergarten zu tun ist und wo sich der sichere Sammelplatz befindet.
Am Ende des Besuchs folgte eine kleine Abschlussprüfung: Unter welcher Nummer erreicht man die Feuerwehr? Wie aus der Pistole geschossen schallte die richtige Antwort zurück: 112!
So ging ein rundum gelungener und spannender Vormittag zu Ende. Ganz nebenbei haben die Kinder lebenswichtige Grundlagen des Brandschutzes verinnerlicht – ein besonderer Besuch, der ihnen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

