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In Edewecht war einer dieser heißen Ferientage, an dem sich sogar die Straßen ein bisschen wellig anfühlten. Die Sonne brannte vom Himmel, kein Wölkchen war zu sehen, und das Thermometer auf Edes Feuerwache zeigte über 33 Grad.
Ede der Feuerwehrfuchs hatte gerade ein paar neue Sicherheitsschilder sortiert, als er beschloss, einen Spaziergang durch den Park zu machen. In seinem Rucksack: Wasserflasche, Erste-Hilfe-Set und natürlich seine Sonnenkappe.
Im Park sah er viele Kinder spielen. Einige hatten Hüte auf, andere saßen im Schatten unter den Bäumen. Doch ganz hinten, auf der großen Wiese, entdeckte Ede ein Mädchen, das mitten in der Sonne lag. Kein Hut, kein Schatten, keine Wasserflasche.
„Hm“, murmelte Ede. „Das sieht nach einem Fall für mich aus.“
Er ging hinüber und erkannte die kleine Sophie. Sie war acht Jahre alt, hatte blonde Haare, und ihre Schultern waren schon ganz rot.
„Hallo Sophie! Alles in Ordnung bei dir?“, fragte Ede freundlich.
Sophie blinzelte und setzte sich langsam auf. „Mir ist irgendwie schwindlig. Und meine Haut brennt so.“
Ede zog sofort sein Kühlgel aus dem Rucksack und bat sie, sich unter einen Baum zu setzen. Er tupfte vorsichtig etwas von dem Gel auf ihre Schultern.
„Du hast einen Sonnenbrand, Sophie. Warst du schon lange in der Sonne?“
Sophie nickte. „Ich wollte unbedingt braun werden, so wie meine große Schwester. Also hab ich mich extra lange in die Sonne gelegt.“
Ede runzelte die Stirn. „Oh je, das ist keine gute Idee – vor allem nicht ohne Sonnencreme oder Hut. Die Sonne ist im Sommer sehr stark. Sie kann unsere Haut verbrennen, auch wenn es sich nicht sofort so anfühlt.“
„Ich dachte, das dauert länger“, sagte Sophie kleinlaut.
Ede holte ihre Wasserflasche aus dem Rucksack. „Trink erstmal. Dein Körper braucht viel Flüssigkeit bei dieser Hitze.“
Während Sophie trank, schaute Ede sich auf der Wiese um. Dort lagen noch zwei weitere Kinder in der Sonne – ohne Kopfbedeckung. Er winkte sie heran und setzte sich mit allen gemeinsam in den Schatten.
„Wisst ihr, was heute passiert ist?“, fragte Ede.
„Sophie hat sich verbrannt“, rief ein Junge.
„Ganz genau. Und das passiert vielen Kindern im Sommer, weil sie nicht wissen, wie stark die Sonne ist. Sollen wir das mal ausprobieren?“
Ede holte ein Blatt Papier aus seinem Rucksack, das er in die Sonne hielt. Nach ein paar Sekunden wurde es leicht braun.
„Seht ihr das? Die Sonne ist wie ein riesiger Backofen. Unsere Haut merkt das aber erst, wenn es zu spät ist.“
Sophie nickte und rieb sich die Schultern. „Ich will nie wieder ohne Sonnencreme rausgehen.“
„Das ist schlau“, sagte Ede. „Und ein Sonnenhut schützt auch den Kopf. Wenn der überhitzt, kann einem schwindlig oder sogar schlecht werden.“
Da kam Sophies große Schwester angerannt. „Sophie! Ich hab dich überall gesucht! Oh nein, du bist ganz rot!“
„Ede hat mir geholfen“, sagte Sophie.
„Das war sehr wichtig“, erklärte Ede. „Sophie braucht jetzt Schatten, Wasser und vielleicht ein kühlendes Bad zu Hause.“
Die Schwester versprach, sich gut um Sophie zu kümmern – und ihr beim Eincremen zu helfen.
Edes Sonnenschutz-Tipp des Tages:
„**Sonne ist schön – aber auch gefährlich!** Zieht helle Kleidung an, tragt Sonnenhut und benutzt regelmäßig Sonnencreme. Sucht euch immer wieder Schatten und trinkt viel Wasser. Besonders zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonne am stärksten!“
Zum Abschied bekam Ede ein selbstgemaltes Dankesbild von Sophie. Darauf war ein roter Fuchs mit Sonnenhut, der einen riesigen Sonnenschirm aufspannte.
„Damit du auch nicht vergisst, dich zu schützen!“, lachte Sophie.
Ede lachte zurück. „Ich passe auf – auf mich und auf euch!“
Und dann spazierte er weiter durch Edewecht, den Rucksack fest verschlossen, die Kappe tief im Gesicht – bereit für den nächsten Sonneneinsatz.

