13.01.2020 um 11:05 Uhr – Absicherungsmaßnahmen nach Bombenfund

Die Ortsfeuerwehr Edewecht wurde am 13.01.2020 gegen 11:05 Uhr zur Unterstützung des Ordnungsamtes der Gemeinde Edewecht angefordert. In einem Waldgebiet nahe an Wohnsiedlungen im Ort Edewecht wurde eine Panzerabwehrgranate aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Aufgrund der Lage und der Art des Kampfmittels teilte der Kampfmittelräumdienst dazu mit, dass eine Sprenung vor Ort erfolgen muss. Die Feuerwehr wurde in Form des ELW zur Dokumentation und weiteren Unterstützung bereits gegen 10:00 Uhr zur Einsatzstelle beordert. Die gefundene Granate hat im Vergleich zu Fliegerbomben eine recht geringe Sprengwirkung ist aber in Form einer Splittergranate ausgeführt, so dass eine großer Radius um den Fundort als Gefahrenbereich angenommen werden muss.
Es wurde vor Ort entschieden, dass die Granate mit einem großen Wassersack abgedeckt wird um dann eine Kontrollierte Sprenung herbeizuführen. Durch das Abdecken mittels des Wassersackes mit einem Inhalt von ca. 200 Liter, konnte der Gefahrenbereich von 1.000m um den Fundort auf 300m reduziert werden. Es erfolgte daraufhin die Alarmierung der restlichen Ortsfeuerwehr Edewecht um den Wassersack mittels einer 150m langen Schlauchleitung zu befüllen und über dies hinaus Bevölkerungswarnungen und Straßensperren im Umkreis von 300m durchzuführen.
Die kontrollierte Sprenung erfolgte dann um ca. 12:40 Uhr. Das Bild zeigt die Granate nach der Sprenung bei der gezielt nur der Inhalt herausgesprengt wurde.
Der Einsatz endete für die Ortsfeuerwehr Edewecht gegen 14:00 Uhr.

Im Einsatz waren:
Ortsfeuerwehr Edewecht mit ELW 1, HLF 20 und LF 8/6
Polizei
Notfallseelsorger

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